Die nachhaltige Integration von Trauma …, Köln

Die nachhaltige Integration von Trauma – wie die Stärkung unseres Bauchzentrums uns wieder „in die Mitte bringt“

Wochenendworkshop, 16.. – 17. März 2019, im UTA, Köln, mit Michael Rupp.

Flyer PDF: Die nachhaltige Integration …

Kontakt und Buchung: Anna Wolter
Email: anna.wolter@uta-akademie.de
Tel: 0221-933 334-0, 10:00 -18:00 Uhr

Offen für alle!
Kosten: € 270,-. Für diejenigen aus den Kölner Foundation Trainings €:  240,-.

Viele von uns haben sich schon mit ihren traumatischen Erlebnissen aus der Vergangenheit auseinandergesetzt, bestimmte daraus resulterende Verhaltensmuster und Gefühle besser verstanden oder auch neurobiologische Abläufe im Gehirn nachvollziehen gelernt.

Trotzdem holen uns diese alten Erfahrungen immer wieder ein, werden durch kleine Begeinungen im Alltag reaktiviert oder in unseren intimen Beziehungen reinszeniert und ausagiert. Dabei durchleben wir oft wieder die ganze Palette an Gefühlen von damals, angefangen mit Ohnmacht und Hilflosigkeit, grenzenloser Wut oder lähmender Angst. Oder wir haben uns entschlossen – meist unbewusst – diesen Gefühlen aus dem Weg zu gehen und jedwede tieferiegende Beziehung zu vermeiden.

Die Symptome auf der körperlichen Ebene sind ebenso dramatisch, wenn auch in der Wahrnehmung oft subtiler: wir verlieren einen Teil unserer körperlichen Empindungen, ein elementares Gefühl dafür, was wir spüren und brauchen. Eines basalen Teiles unseres Selbstgefühls beraubt, „verlieren wir unsere Mitte“ bzw. „werden (aus der  Mitte) ver – rückt“ und sind somit der Sogwirkung traumatischer Erinnerungen und Gefühle aus der Vergangenheit immer wieder neu ausgeliefert.

Die Fähigkeit sich zentrieren zu können, wieder „zu sich zu kommen“, stellt ein sehr wirksames Gegenmittel gegen diese fatalen Kreisläufe dar und ist gleichzeitg Voraussetzung für eine nachhaltige integration bzw. Überwindung von Traumata. Diese Fähigkeit ist gleichsam die Basis aktiver (körperlicher) Präsenz und ermöglicht uns eine optimale Erdung und damit einen ausgewogenen Bezug zur Realität (dem Gleichgewicht zwischen Erde /Materie und Himmel /Spiritualität).

Darüber hinaus stellt unser Zentrum auch unseren energetischen Mittelpunkt (Hara) dar und spielt eine wichtige Rolle bei der Generierung unseres persönlichen, „energetischen Raumes“, der uns wie ein Kraffeld umgibt. Dieser energetische Resonanzraum ist auch für die Regulierung unserer Gefühle wichtig und lässt uns wissen, wann der richtie Zeitpunkt für Öffnung oder für Abstand und Abgrenzen im Kontakt zu anderen ist.

Wir alle kommen mit der Anlage dieser wesenhaften Fähigkeit der Zentrierung auf die Welt und entwickeln sie dann im Laufe unserer Kindheit weiter. Dabei hängt die volle Entfaltung dieses Potentals entscheidend von den Interaktionen und Erfahrungen ab, die wir mit unseren Bezugspersonen machen. Nur zu oft geben wir unser eigenes Zentrum, unser tieferliegendes Selbstgefühl auf, um damit eine Beziehung zu sichern oder um äußeren Ansprüchen gerecht zu werden.

In diesem Workshop (und in der anschließenden Reihe von Abenden) vollziehen wir die Entwicklung dieser einzigartigen Fähigkeit noch einmal in Form von körperlichen Übungen Station für Station nach.

Dabei machen wir uns im Besonderen das präzise Wissen von Bodynamic um die motorisch-muskuläre Entwicklung des Körpers bzw. des Zentrums in den einzelnen Altersabschnitten zu nutze. Daneben nehmen wir punktuell Bezug auf bewusstseinsfördernde Methoden alter Weisheitstraditonen.

Ziel ist es, Ihnen durch die schrittweise, somatische Aktvierung ein konkretes, erfahrbares Gefühl für hre Zentrum zu vermitteln und so Ihre Verbindung zu Ihrer Mitte wie auch Ihr persönliches Energieifeld zu stärken.

In diesem Zusammenhang werden wir uns auch auf einen kurzen Exkurs in Bezug auf unsere übrigen Zentren begeben und einen Einblick in das individuelle Zusammenspiel aller 3 Bewusstseinszentren gewinnen. Abschließend werde ich Ihnen spezifische Übungen an die Hand geben, um ihre Mitte im Alltag weiter zu festigen, durch aktive Präsenz beim Stehen, Gehen und Sitzen wie auch durch ganz bestimmte Körper- und Konzentrationsübungen.

Seminarleitung:
Michael Rupp ist Psychotherapeut (HPG) und arbeitet in eigener Praxis in München, Schwabing.

Davor war er viele Jahre als Sozialpädagoge in der Jugendhilfe tätig, davon 5 Jahre als Leitung und gileichzeitig Therapeutischer Fachdienst in 2 Heilpädagogischen Tagesstätten.

Er wurde darüber hinaus in verschiedenen humanistschen Therapieformen, wie Bioenergetik, Arbeit mit den inneren Kind u.s.w. ausgebildet und studierte 7 Jahre lang transpersonale Psychologie, Diamond Logos, unter Faisal Muqqadam.
Er ist Bodynamic Therapeut und Supervisor sowie Teil des internatonalen Trainer Teams und leitet Ausbildungsmodule in Deutschland, Portugal und Russland.